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Unsere Vereinsgeschichte

Der SK Austria Klagenfurt (gegründet 2007) folgt der Tradition der legendären Austria Klagenfurt, die fast neun Jahrzehnte lang den Fußball in Kärnten geprägt hat.


1920 als Käufmännischer Sportverein Klagenfurt gegründet, erlebte die Austria eine Geschichte voller Höhen und Tiefen.

1923 erfolgte die Fusion mit dem Amateur-SK Klagenfurt. Ab dann nannte sich der Verein
 
KASK Klagenfurt und spielte in der höchsten Spielklasse Kärntens.

1927 tauchte erstmals der Name Austria auf: Nach einer Fusion mit dem damaligen SK Klagenfurt nannte man sich fortan Sportclub Austria Klagenfurt
.

Dann folgten die turbulenten Kriegsjahre, als sich der Klub vorübergehend sogar SG Austria Rapid Klagenfurt nannte (aufgrund einer Kooperation mit dem damaligen SK Rapid Klagenfurt, die wegen Spielermangels notwendig geworden war).

Nach dem Kriegsende 1945 erhielte die Austria aber wieder ihren ursprünglichen Namen.


Es war der Startschuss einer erfolgreichen Ära: 1962 konnten die Austrianer im alten Stadion am heutigen Messegelände erstmals den Aufstieg in die Staatsliga fixieren (es war damals die höchste Spielklasse Österreichs). Ebenso wurden die Vereinsfarben in Violett-Weiß geändert.

Bis zum Jahr 1976 waren die Klagenfurter regelmäßig in der Staatsliga vertreten und konnten den Wiener Großklubs immer wieder das Fürchten lehren.

1982/83 und 1988/89 gaben die Violetten noch zweimal ein Gastspiel in der höchsten Liga Österreichs, ehe der totale Absturz erfolgte: 1992 fand sich die Austria nur noch in der Landesliga wieder. Erst vier Jahre später kehrte man in die Regionalliga Mitte zurück.

Heimspiele in Klagenfurt und Villach
1997 erfolgte für viele Fußballfans überraschend die Umbenennung des Vereins in "Austria/VSV", da eine Fusion mit dem Villacher SV eingegangen wurde. Damit sollte die Basis für die Rückkehr in die Bundesliga geschafft werden.

Die Heimspiele wurden vorübergehend abwechselnd in Klagenfurt und Villach ausgetragen. Tatsächlich wurde gleich im ersten Jahr der Meistertitel geholt und die Relegation gegen den SC Untersiebenbrunn gewonnen. Damit war die Austria ab dem Sommer 1998 wieder in der 1. Division (damals die zweithöchste Spielklasse) zurück.

Nachdem man die erste Saison - trotz einiger Abstiegssorgen - am sechsten Tabellenplatz beenden konnte, wurde 1999 ein erfolgreiches Kapital in der Kärntner Fußballgeschichte gestartet.


Bundesliga-Aufstieg, Cupsieg und Europacup
Noch in bester Erinnerung sind den Kärntner Fußballfans die Erfolge des "FC Kärnten", wie der Klub ab dem Jahr 1999 genannt wurde: Unter Trainer Walter Schachner wurde 2001 der heiß ersehnte Wiederaufstieg in die Bundesliga fixiert. Im selben Sommer feierte der FCK völlig überraschend den Cupsieg gegen den damaligen Meister FC Tirol im Ernst-Happel-Stadion in Wien. Danach folgten drei schöne Bundesligajahre und sogar die dreimalige Teilnahme am Europacup (2001, 2002, 2003).

Konkurs: FC Kärnten wurde ausgehungert
Nach dem Abstieg 2004 ging es jedoch mit dem Klub stetig bergab. Nachdem der angestrebte Wiederaufstieg von Jahr zu Jahr verpasst wurde, entschied sich die damalige Landespolitik plötzlich im Zuge der Eröffnung des Klagenfurter EM-Stadions 2007 ein neues Fußballprojekt in der Bundesliga aufzubauen: Mithilfe einer Fusion mit dem damaligen Bundesligisten Pasching, spielte plötzlich die "Austria Kärnten" im neuen Wörthersee-Stadion, währenddessen der FC Kärnten in der zweiten Division nur noch in Fischl spielen durfte.

Es kam wie es kommen musste: Der ausgehungerte FC Kärnten (ehemals Austria Klagenfurt) schaffte in der Saison 2007/08 trotz eines starken Frühjahrs den Klassenerhalt nicht mehr und musste den Gang in die Regionalliga antreten. Im
 Jänner 2009 kam es noch dicker: Der FC Kärnten konnte wirtschaftlich nicht mehr überleben und musste trotz vieler Sympathien in der Regionalliga den Spielbetrieb einstellen.

Aber auch die übrig gebliebene "Austria Kärnten" kam in der Bundesliga bald in Turbulenzen und schaffte in der Saison 2009/10 den Klassenerhalt nicht mehr und verpasste aus wirtschaftlichen Gründen sogar die Lizenz für die damalige Zweite Liga. Damit hätte der Klub gleich um zwei Klassen tiefer in der Regionalliga antreten müssen. Daher wurde ein kompletter Neustart unternommen...

2010: Comeback in Violett
Unbemerkt von der Öffentlichkeit, hatten Sympathisanten der alten Austria bereits am 19. Jänner 2007 einen neuen Verein unter dem Namen "SK Austria Klagenfurt" bei der Behörde angemeldet. Im Zuge der Konkurse der Austria Kärnten und des FC Kärnten hat es die Gruppe schließlich geschafft, die Tradition nach Waidmannsdorf zurückzuholen:

Am 14. Juni 2010 kehrte eine violette Austria Klagenfurt im Zuge einer Kooperation mit dem Regionalligisten SC St. Stefan im Lavanttal in die Regionalliga Mitte zurück. Viele damals noch aktive Kärntner Bundesligafussballer wurden in die Heimat zurückgeholt und eine neue Euphorie wurde entfacht. Rund 5000 Fans besuchten das erste Freundschaftsspiel der neuen Austria Klagenfurt gegen den italienischen Erstligisten US Palermo im Wörthersee-Stadion. Zudem wurden 1400 Abos für die Comeback-Saison in der Regionalliga Mitte verkauft.

Die großen Erwartungen konnten aber in der Anfangsphase noch nicht erfüllt werden. Jahr für Jahr musste man sich mit einem Platz im Mittelfeld der Regionalliga begnügen. Erst 2015 erlebte der Fußball in Waidmannsdorf die lange ersehnte Renaissance...

Meistertitel und Relegation 2015
Nach dem souveränen Meistertitel in der Regionalliga Mitte 2014/15 ging es in die Relegation gegen Parndorf (Vizemeister der Regionalliga Ost). Nach einer knappen
 1:2-Niederlage im Hinspiel im Burgenland (5. Juni) sorgte die Austria am 9. Juni 2015 für ein Fußballfest in Waidmannsdorf: In einem hochdramatischen Rückspiel im Wörthersee-Stadion konnten sich die Violetten vor 5000 begeisterten Fans in der Verlängerung mit 4:1 durchsetzen. Die Austria war damit wieder im Rampenlicht des Österreichischen Fußballs.

 

Nach einem außerordentlichen guten Start in der damaligen "Ersten Liga" (zweithöchste Spielklasse) belegte man in der Endabrechnung der Saison 2015/16 den achten Tabellenplatz. Danach der Schock für Funktionäre, Spieler und Fans: Die Österreichische Bundesliga sah diverse Auflagen im Lizenzierungsverfahren für die neue Saison nicht erfüllt. Die Austria wurde am grünen Tisch in die Regionalliga zurückversetzt.

2016/17: Drohender Abstieg in die Landesliga
Danach mussten sich die Funktionäre der Waidmannsdorfer wieder neu aufrichten. Mit einer neu formierten Mannschaft ging es in die Saison 2016/17, die allerdings von sportlichen Turbulenzen begleitet war. Lange Zeit musste Spieler und Fans sogar um den Klassenerhalt in der Regionalliga zittern. Erst nach einem starken sportlichen Frühjahr konnte der drohende Abstieg in die Landesliga abgewendet werden. 

2017/18: ÖFB-Cup-Viertelfinale und Wiederaufstieg
Der Schwung aus dem Frühjahr wurde in die Saison 2017/18 mitgenommen: Die Austria spielte in der Regionalliga konstant auf den vorderen Plätzen mit.

Beeindruckend vor allem die Auftritte im ÖFB-Cup: Mit Siegen gegen den Bundesligisten St. Pölten und die Erstligisten Kapfenberg und Wacker Innsbruck zog der Regionallist aus Waidmannsdorf überraschend in das Viertelfinale ein. Dort erwies Österreichs Meister Salzburg allerdings als unbezwingbar. Die Salzburger konnten das Viertelfinale im eigenen Stadion mit 7:0 für sich entscheiden. Dennoch waren die Austria-Fans sehr stolz auf das, was die Mannschaft in der Cupsaison geboten hatte.

Auch in der Meisterschaft konnten die Violetten noch zulegen: Dank einer starken Schlussphase schafften die Austrianer noch den Sprung auf einen Aufstiegsplatz für die zweithöchste Spielklasse. Der Wiederaufstieg ist damit gelungen. Die Austria Klagenfurt ist Teil der neuen Zweiten Liga, die in der Saison 2018/19 aus 16 Mannschaften besteht.

Meistertitel in den Nachwuchsklassen

Die Basis für den Wiederaufstieg wurde bereits in den vergangenen Jahren durch die nachhaltige Jugendarbeit geschaffen: Der Austria-Nachwuchs holte seit 2013 zahlreiche Meistertitel in den höchsten Altersklassen (U16, U18) und konnte immer wieder Nachwuchsspieler für die Kampfmannschaft aufbauen.

Durch konsequente Arbeit in der Kampfmannschaft und im Nachwuchs soll die Austria Klagenfurt in Zukunft wieder über die Landesgrenzen hinaus eine wesentliche Rolle in Sport und Gesellschaft spielen.

Wir wollen Violett-Weiß zur Modefarbe im Kärntner Fußball machen.

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