Das Quäntchen fehlte

Die Austria zeigte gegen die Sturm Amateure eine ambitionierte Leistung, musste sich dennoch geschlagen geben.


Bildschirmfoto 2017-09-09 um 14.44.52.png-SK Austria Klagenfurt

Der Tabellenführer war zu Gast, auch wenn die Austria die Sturm Amateure forderte und eine starke Leistung zeigte, reichte es schlussendlich nicht für Punkte.

Ähnlich wie schon vergangene Woche in Stadl-Paura startete die Austria furios in die Partie, nahm diese von der ersten Minute an in die Hand und war das gefährlichere Team.

Wie in der zehnten Spielminute, als sich Florian Jaritz in der Offensive durchsetzte und Sandro Zakany nach Zuspiel des Austria-Talents abschloss.

Der Ball landete genau im linken Eck - schöner Treffer aus der Distanz. Schön auch der Torjubel Zakanys, der zur Trainerbank lief, um das Trikot des verletzten Sandro da Silva mit der Nummer 11 in die Höhe zu halten.

Sturm effizienter

Doch die Freude währte nur kurz, zwei Minuten nach dem Tor des Austria-Kapitäns der Ausgleich durch Sturms Wagnes (12.).

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen bei der Austria, die jedoch gute Gelegenheiten (Kopfball Hafner, Schlenzer Ekmekci) liegen ließ.

Kurz vor Pausenpfiff dann der Aufreger der Partie:

Innenverteidiger Hütter eroberte sich in der Defensive den Ball, ging stark in Richtung Offensive, fand mit einem Pass Zakany, der niemals im Abseits stand, vom Schiedsricher aber zurückgepfiffen wurde.

So ging es für die Austria "nur" mit einem 1:1 in die Kabine.

In der 66. Minute der nächste Rückschlag für Violett: Martin Ehrenreich traf nach einer Freistoß-Flanke von der Seite zum 2:1 für die Grazer.

Die Austria versuchte alles um auszugleichen, die Tore machten aber weiterhin die Gäste.

Martin Krienzer nach 86 Minuten mit der Vorentscheidung - das 1:3.

Next Stop: Deutschlandsberg

Obwohl die Austria durch ein Tor von Hütter nochmals zurück kam (89.) wurde es nichts mit dem Punktgewinn - Krienzer sorgte in der Folge für den Schlusspunkt, das 2:4.

Ein lange Zeit offenes Spiel ging also an den Tabellenführer, der sich vor dem Tor cooler und abgeklärter zeigte.

Nun gilt es, die positiven Aspekte mitzunehmen und nächste Woche in Deutschlandsberg eine Antwort zu geben.