Unsere Austria schlägt Kapfenberg mit 1:0
Unsere Austria hat sich im Wörthersee-Stadion mit 1:0 gegen den Kapfenberger SV durchgesetzt und sich für einen engagierten Auftritt belohnt. Von Beginn an war die Mannschaft präsent, stand defensiv sehr stabil und ließ über weite Strecken wenig zu. Nach vorne fehlte lange der letzte Pass, doch die Violetten blieben geduldig und erhöhten in der Schlussphase noch einmal den Druck.
Mit Alexander Turkin im Tor, der sein Startelf-Debüt feierte, war unsere Austria von Beginn an gut in der Partie. Die ersten zehn Minuten verliefen zwar noch relativ ruhig, mit leichten Vorteilen für Kapfenberg, doch danach übernahm die Austria zunehmend das Kommando.
Bis zum Sechzehner wurde gefällig nach vorne gespielt, allerdings fehlte es in der ersten Halbzeit noch an der nötigen Durchschlagskraft und klaren Torchancen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Austria deutlich stärker: Man kam nun zu ersten Abschlüssen und mehreren Halbchancen, doch die Zielgenauigkeit ließ zunächst noch zu wünschen übrig.
In der 61. Minute reagierte Trainer Grubor erstmals und brachte Wölbl für Pschernig. Rund eine Viertelstunde später folgten die entscheidenden Wechsel: In Minute 75 kamen Schoppitsch für Delic sowie Vielgut für Barisic ins Spiel. Sechs Minuten später wurde mit Karic für Marinsek der letzte Wechsel vollzogen – ein Schachzug, der sich auszahlen sollte.
In der 86. Minute dann die Erlösung: Karic setzte Schoppitsch perfekt in Szene, der aus rund 20 Metern abzog. Der Ball wurde noch leicht abgefälscht und fand schließlich den Weg ins Netz – das viel umjubelte 1:0.
Kapfenberg warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne und wurde erstmals im Spiel wirklich gefährlich. Doch Turkin und die Defensive behielten die Nerven und hielten die Null fest.
Damit feierte die Austria den ersten Heimsieg seit dem 26. September sowie das erste Zu-Null-Spiel nach zwölf Partien.
Mit breiter Brust geht es nun nächste Woche weiter: Nach zwei Siegen aus den letzten drei Spielen reist unsere Austria nach Gleisdorf, wo man am Samstag um 14:30 Uhr auf die zweite Mannschaft von Sturm Graz trifft.

