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Aus­tria-Frau­en gewin­nen Kärnt­ner Der­by

Die Austria-Frauen feiern ihren Derby-Sieg über den Kärntner Rivalen SV Kraig. © SKA

Großer Erfolg für die Frauen der Austria Klagenfurt! In der zweiten Runde der 2. Bundesliga feierte das Team des Trainer-Duos Robert Micheu und Sabine D’Angelo am Sonntag den zweiten Sieg. Im Kärntner Derby gegen den SV Kraig setzten sich die Violetten mit 4:1 (0:0) durch. Celine Arthofer (2), Magdalena Moser und Noel Marie Blain erzielten die Tore vor 450 Zuschauern im Karawankenblick-Stadion.

„Ich bin wahn­sin­nig stolz auf die Mädels. Natür­lich war die Anspan­nung vor dem Heim­de­büt groß, zumal ein Der­by immer ein ganz beson­de­res Match ist. Am Anfang war die Ner­vo­si­tät bei­den Teams anzu­mer­ken, aber wir haben uns frei­ge­spielt und unter dem Strich ver­dient gewon­nen. Mit zwei Drei­ern in die Sai­son zu star­ten, ist ein Traum. Dar­auf kön­nen wir auf­bau­en“, sag­te Mich­eu nach dem Abpfiff.

Von Beginn an ent­wi­ckel­te sich eine offe­ne Par­tie, in der bei­de Mann­schaf­ten dar­auf bedacht waren, kom­pakt in der Defen­si­ve zu ste­hen und mög­lichst wenig Räu­me anzu­bie­ten. Den­noch kamen die Waid­manns­dor­fe­rin­nen eben­so wie die Gäs­te aus Kraig zu ihren Mög­lich­kei­ten. Im Abschluss fehl­te es aber an der nöti­gen Prä­zi­si­on und Ent­schlos­sen­heit.

Das änder­te sich nach dem Sei­ten­wech­sel, aller­dings krach­te es erst in der Schluss­pha­se. Celi­ne Artho­fer (73.) und Mag­da­le­na Moser (74.) leg­ten zunächst einen Dop­pel­schlag für die Aus­tria vor, dann kam der SVK zum Anschluss­tref­fer. Doch die Kla­gen­fur­te­rin­nen lie­ßen sich nicht beir­ren – und mach­ten den Deckel drauf: Erneut Artho­fer (84.) und Noel Marie Blain (86.) schos­sen den Sieg her­aus.

Mit der blü­ten­wei­ßen Wes­te und sechs Punk­ten klet­ter­te das Team von Robert Mich­eu und Sabi­ne D’Angelo auf den zwei­ten Platz der Tabel­le, die vom SK Rapid (6) ange­führt wird. In der drit­ten Run­de der 2. Frau­en-Bun­des­li­ga geht’s am kom­men­den Sonn­tag (11 Uhr) zu Rot Weiss Rank­weil, die noch nicht anschrei­ben konn­ten.